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Gülleverschlauchung und -ausbringung
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Vorteile der Gülleausbringung über Druckrohrleitungen und Verschlauchung mit mobilen Hydranten:
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Arbeitstechnische Aspekte:
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- Es sind nur 2-3 Arbeitskräfte zum Betrieb der Anlage nötig,
wovon nur der Fahrer für den Gülleverteiler ständig im Einsatz ist.
Bei laufender Anlage ist für
den mobilen und stationären Pumpenteil nur jeweils eine Arbeitskraft zu Kontroll- und
Überwachungsfunktionen nötig.
- Die Arbeitsbelastung beschränkt sich auf Steuer-
und Kontrollarbeiten, die von betriebseigenen Mitarbeitern durchgeführt werden können.
- Der Einsatz der Abschaltsteuerung über Handy
kann die zwei Überwacher der Pumpen zeitweise ersetzen.
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Wirtschaftliche Aspekte:
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- Bei hohen Achslasten ( bis zu 10 t bei einem 24 t – Güllefaß)
kommt es im Fahrspurbereich zu Ertragseinbußen durch Unterbodenverdichtung, diese können im ersten
Jahr bis zu 55% und darauffolgend sechs bis fünfzehn Prozent betragen.
- Die Belastung beschränkt sich beim Verschlauchungsverfahren
auf das Eigengewicht des Schleppers und des Verteilers, also Achslasten unter 5 t und die Verdichtung
im Unterboden wird vermieden. Außerdem wird die Überfahrhäufigkeit reduziert.
- Bei einer Jahresmenge von 40.000 m³ ist nur mit Kosten von
ca 1,20 €/m³ für Gülleausbringung frei Boden zu rechnen.
- Die Kosten der Anlage pro m³ liegen sind zwar etwas höher,
da die Investitionen für die erdverlegten Leitungen höher sind. Durch die Anlage können die
laufenden (Lohn-)Kosten für die zukünftige Gülleausbringung jedoch halbiert werden.
- Die Gülle kann exakter pflanzenverfügbar zugeführt und
in kleineren Gaben nach Bedarf verabreicht werden. Dies führt zu Ertragssteigerungen.
- Durch die geringe Bodenbelastung des Verteilers und des
gezogenen, überrollenden Flachschlauches kann pflanzenschonender begüllt werden und auch bei
höheren Pflanzenbeständen noch ohne Verluste z.B. Raps oder Getreide im späteren Wachtumsstadium
noch mit Flüssigmist gezielt gedüngt werden. Die Ausbringphase kann zudem aufgrund des
geringen Gewichts schon eher beginnen. Auch bei feuchten Bodenverhältnissen im Frühjahr
ist bereits ein Ausbringen möglich.
- Die Nährstoffaufnahme der Pflanzen aus Flüssigmist wird gesteigert.
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Ökologische Aspekte:
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- Der gesamte Straßentransport entfällt mit all seinen
negativen Auswirkungen auf die Umwelt:
- Keine Schwertransportbelastung für Wege und
Straßen
- Keine Geruchsbelastung für die Anlieger
- Keine Verunreinigungen der Straßen
- Keine Schadstoffbelastung durch Transportfahrzeuge
- Senkung des Energieverbrauchs.
- Die Geruchsemission wird im geschlossenen Leitungssystem
auf ein Minimum reduziert und auf die Ausbringfläche beschränkt und bei Einsatz eines
Injektionsgubbers fast ganz vermieden.
- Die Nährstoffe können gezielter, pflanzenverfügbar
ausgebracht werden und es kommt zu keinen Auswaschungen und Eintrag ins Grundwasser.
- Die Unterbodenverdichtung durch schwere Güllefahrzeuge
entfällt und die Überfahrhäufigkeit pro Ackerfläche wird auf 1/6 reduziert.
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